Fakultät für Informatik

TU München – Fakultät für Informatik
Lehrstuhl IV: Software & Systems Engineering

TUM
 
 

LEHRSTUHLSEMINAR

Perlen der Informatik

Im Rahmen des Lehrstuhlseminars werden kurze Vorträge über verschiedene interessante Themengebiete aus der Informatik und anderen Disziplinen gehalten. Vorrangiges Ziel dieser Vorträge ist ein grober Überblick über die angegebenen Themen und erst in zweiter Linie die Präsentation spezialisierter Inhalte. Neuzugänge sind jederzeit willkommen.

Zusätzlich ist mit den Perlen eine Nachbesprechung in einer Kneipe in Schwabing verbunden. Alle die Lust haben – insbesondere auch alle ehemaligen Lehrstuhlmitarbeiter – sind eingeladen. Die Organisatoren und der Vortragende werden sicher dort anzutreffen sein.

Ort und Zeit

Raum: Alan Turing (00.09.055)
Mittwoch; 17:00 Uhr s.t.; zweiwöchentlich
Dauer: ca. 45 min.
Nachbesprechung: 19:30 Uhr s.t.; Schwabinger Wassermann (Apianstr. 7, 80796 München),

Nächster Vortrag

03.12.2008   Verschiedene
  Special Issue on Tools: COLA (S. Merenda), AF3 (F. Hölzl), AF3-Dienste (A. Harhurin), STEM (B. Hummel) [Abstract]

Programm für das Wintersemester 2008/2009

15.10.2008   Stefan Wagner
  How to Write a Paper... and Get It Published. [Abstract]
05.11.2008   Helmut Drewes
  Eine Plattform zur Verwaltung von Finanzströmen
19.11.2008   Verschiedene
  Special Issue on Tools: TaskGEN (Sebastian B.), AF2-Test (C. Pfaller) [Abstract]
03.12.2008   Verschiedene
  Special Issue on Tools: COLA (S. Merenda), AF3 (F. Hölzl), AF3-Dienste (A. Harhurin), STEM (B. Hummel) [Abstract]
17.12.2008   Verschiedene
  Special Issue on Tools: COPE (M. Herrmannsdörfer), Trafo (B. Schätz), CloneDetective (E. Jürgens), ConQAT (F. Deißenböck) [Abstract]
07.01.2009   Markus Herrmannsdörfer
  Neuigkeiten vom Eclipse Modeling Project - das "Schweizer Taschenmesser" zur Entwicklung von Modellierungswerkzeugen [Abstract]
14.01.2009   Peter Rösler (freiberuflicher Reviewtechnik-Trainer und -Berater)
  Warum Prüfen 50-mal länger dauert als Lesen und andere Überraschungen aus der Welt der Software-Reviews [Abstract]
21.01.2009   Joachim Schlosser (Matlab)
  Was machen eigentlich die Ingenieure mit diesem Simulink?
04.02.2009   Klaus Wagner (Lehrstuhl für Wald- und Umweltpolitik, TU München)
  Pleiten, Pech und Pannen: Fehlermöglichkeiten in Forschungsdesigns des Empirical Software Engineering [Abstract]
11.02.2009   Bernhard Schätz
  Weinseminar [Abstract]

Zusammenfassungen

Wagner: How to Write a Paper... and Get It Published
Das Publizieren von Forschungserkenntnissen ist eine grundlegende Aufgabe der Wissenschaft. Die Bandbreite der Möglichkeiten zur Veröffentlichung ist aber breit und unübersichtlich. Darüberhinaus ist es nicht trivial, die Forschungsergebnissse in einer Form aufzubereiten, sodass sie zum jeweiligen Publikationsmedium und der richtigen Zielgruppe passen. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Publikationsmöglichkeiten im Software Engineering und bietet einen Vorschlag sowohl zur Publikationsstrategie als auch zum Aufbau von Papieren an. Allgemeingültige Aussagen sind meist schwierig, aber Tipps und Tricks finden sich einige im Vortrag.

Special Issue on Tools: TaskGEN, AF2-Test
In der Special Issue der Perlen beschäftigen wir uns mit den am Lehrstuhl entwickelten Werkzeugen. Jedes Werkzeug wird kurz vorgestellt und auch live demonstriert. Danach ist Zeit für Fragen und Diskussion.
TaskGEN: Taskmodelle sind ein Mittel zur Modellierung von Features und deren Interaktionen. Task-GEN ist ein grafisches Modellierungswerkzeug zur Beschreibung von Taskmodellen, das die Simulation und Verifikation von Taskmodellen ermöglicht sowie die Generierung von Testfällen zur systematischen Abdeckung von Feature Interaktionen.
AF2-Test: In der Tooldemo wird das TestGenerator-Plugin für das Modellierungswerkzeug AutoFOCUS 2 vorgestellt. Mithilfe dieser Erweiterung können Testfälle aus einem AutoFOCUS-Modell automatisch erzeugt werden. Der Testgenerator erlaubt dabei die Verwendung unterschiedlicher Techniken zur Generierung; derzeit werden vor allem die zufällige Erzeugung von Testfällen und die Testfallgenerierung mittels CLP unterstützt. Letztere Technik erlaubt die Erfüllung struktureller Abdeckung oder die Suche nach Testfälle zu benutzerdefinierten Testzielen.

Special Issue on Tools: COLA, AF3, AF3-Dienste, STEM
In der Special Issue der Perlen beschäftigen wir uns mit den am Lehrstuhl entwickelten Werkzeugen. Jedes Werkzeug wird kurz vorgestellt und auch live demonstriert. Danach ist Zeit für Fragen und Diskussion.
STEM: STEM (Spatio-Temporal Engineering Models) ist eine Variante von AF3, mit der sich Systeme beschreiben lassen, für die auch räumliche Position und Abmessungen für das Systemverhalten relevant sind. Eingesetzt und weiterentwickelt wird es derzeit in mehreren Projekten im Bereich des Anlagenbaus in der Automatisierungstechnik.
Services in Af3: A Plug-In for AutoFocus dealing with the specification of scenarios. The Plug-In supports hierarchically structuring, definition of syntactical interfaces and behaviors of services. In the AF simulation environment, partial service-based specifications can be validated.

Special Issue on Tools: COPE, Trafo, CloneDetective, ConQAT
In der Special Issue der Perlen beschäftigen wir uns mit den am Lehrstuhl entwickelten Werkzeugen. Jedes Werkzeug wird kurz vorgestellt und auch live demonstriert. Danach ist Zeit für Fragen und Diskussion.
COPE: Im Lebenszyklus einer Modellierungssprache müssen Metamodelle immer wieder angepasst werden. Existierende Modelle sind dann schlimmstenfalls nicht mehr gültig bezüglich des neuen Metamodells und müssen deshalb migriert werden. Das Werkzeug COPE ermöglicht die gekoppelte Evolution von Metamodellen und Modellen und reduziert damit den Aufwand für die Migration.
Trafo: Rule-based relational specification of transformations: Modelbasierte Entwicklung setzt zunehmend auf die Unterstützung der Entwicklung durch (parametrierte) Transformationen. Für EMF Ecore-Modelle bietet hierzu das Eclipse-PlugIn die Möglichkeit zur Spezifikation von Transformationen als Relationen in Form von Prolog-Regeln an.

Rösler: Warum Prüfen 50-mal länger dauert als Lesen und andere Überraschungen aus der Welt der Software-Reviews

Wagner: Pleiten, Pech und Pannen: Fehlermöglichkeiten in Forschungsdesigns des Empirical Software Engineering
Beim Empirical Software Engineering wandelt sich der Informatiker zu einem Sozialforscher: Wie optimieren wir die Zusammenarbeit im Programmiererteam? Welche Organisationskonzepte führen zu den besten Softwarelösungen? ...? Dazu werden Methoden und Forschungsdesigns, die in dem Fachgebiet der empirischen Sozialforschung entwickelt wurden, angewendet. Dieser Vortrag versucht an Beispielen (die meist nicht aus dem Fachgebiet Empirical Software Engineering kommen, dahin aber problemlos übertragen werden können) die Probleme und Chancen unterschiedlicher Forschungsdesigns aufzuzeigen.

Archiv

Informationen zu den Perlen-Vorträgen in vergangenen Semestern sind im Archiv zu finden.

Kontakt

Stefan Wagner, Sebastian Winter

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Letzte Änderung: 2007-05-23 10:08:00